Einladung zur Ausstellung
VRONI SCHWEGLER
„Schwärme“
Euröffnng am Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 19 Uhr
Hofkabinett Hofgasse 12; A - 4020 Linz
bis 9. März, Di - Fr von 16 - 18 Uhr
sowie jederzeit nach Vereinbarung unter:
T: 0043 664 38 25 345
m: galerie@hofkabinett.at
w: www.hofkabinett.at
www.vroni-schwegler.de
Vroni Schwegler
geboren am 10.03.1970 in Penzberg
10/92-09/97 Studium an der Städelschule, Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt/M. Klasse Hermann Nitsch
07/97 Abschluss als Meisterschülerin
04/93-06/93 Gaststudentin an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig
08/95-12/95 Austauschstudentin an der Cooper Union School of Arts, New York Stipendium der Lufthansa AG
10/97 bis heute freischaffende Künstlerin im Bereich Malerei und Grafik

schwegler sucht das tragische und damit das wesen der
malerei, welches im fleisch und blut der farbe liegt, die
nicht nur leuchtet sondern auch substanz ist. malerei wird
zum vorgang, zum instrument, das dasein das leben das
sein zu finden, ein fast ontologisches vorgehen formuliert
die frage nach dem sein, es wird uns eine seins- und
lebensfindung fast parallel zur meditation oder dieser
vergleichbar vorgeführt, mit der suche nach dem
tragischen ist nicht das verlangen nach dem scheitern,
sondern die suche nach dem über den tod
hinausgehenden werdens ist gemeint.
die malerin dringt hinter den tod in die leere des todes
und findet dort das fleisch des ewigen lebens, die farbe
die FORM, der tod wird dadurch annulliert, das gestorbene
wird wieder zu leben gebracht. die wollust der zeugung
durch malerei läßt leben gebären. die auferstehung des
fleisches wird getroffen.
diese malerei ist lebensüberfluß, sich hineinwühlen in den
dionysischen lebensüberschwang bis tief in die
verwandelnde zerstörende und gleichzeitig aufbauende
tatsache des todes. sie ist die natur, sie ist die wahrheit
der natur sich selbst demonstrierend.
hermann nitsch, 2002